Jack Russel mit Goldener Schnitt Grafik
Fotografie

komponiere dein Bild

Meine Schritte zum besseren Bild

Jeder will seinen Bildern das gewisse etwas geben, das die Blicke an den eigenen Bildern haften lässt. Um das zu schaffen, musst du meiner Erfahrung nach nur ein Paar dinge berücksichtigen.

Der wichtigste und Entscheidendste Punkt ist, erste denken dann klicken.

Sonnenuntergang am See
Quelle Photo by Mark Harpur on Unsplash

Klar es gibt diese besonderen Moment Aufnahmen. Die Entstanden sind, ohne das jemand darauf geachtet hat. Der Fokus, bei diesen „one in a lifetime“ Bilder liegt meist aber, auf anderen, geplanten dingen. So Planen Sport Fotografen, die eine MotoGP Wochenende begleiten. Genau wo sie ihre Bilder, an diesem Wochenende vom Rennen schießen wollen. 

Sie Planen genau, welche Technik sie einsetzen und in welchem Winkel sie ihre Kameras Positionieren. Des Weiten kann man davon ausgehen, das sie mehrere Tausend Bilder an einem Rennwochenende Schießen. Und am ende nur eine Handvoll, der Bilder als gut empfinden. 

Aber was kannst du tun, um deine Bilder besser zu machen?

Schritt I: Kenne deine Technik

Nur wenn du deine Kamera und dein Equipment kennst. Kannst du es bestmöglich, für dich arbeiten lassen. Du musst wissen, unter welchen Bedingungen deine Technik am besten arbeitet. Beispielsweise, spielen die Licht Verhältnisse eine Rolle. Benötigst du also eine externen Blitz, oder würde das dein Bild zerstören.

Umso besser du deine Technik kennst, umso besser kannst du entscheiden. Ob dein Motiv verwirklicht werden kann, so wie du es dir Vorstellst. So stellst du sicher, das du im richtigen Moment, die Richtige Technik im Einsatz hast.

Schritt II: studiere dein Motiv

Erdbeeren Cocktail Servierfertig
Quelle Photo by Kim Daniels on Unsplash

Finde heraus, was dein Interesse an dem Motiv geweckt hat. Was macht das Motiv besonders, was Reizt dich an dem Motiv?

Beleuchte dein Motiv, von allen Seiten. Was sind die „störenden“ Faktoren für dich. Wie kannst du diese Eliminieren oder für dich Nutzen.

Ganz wichtig ist auch, finde dein Key Element in deinem Motiv. Um dieses Key Element, solltest du dann dein Bild aufbauen.

Schritt III: Betrachte das gesamte Bild

Dein Bild besteht meist nicht nur, aus deinem Key Element. Sondern es existieren auch neben Elemente. Damit dich diese später nicht Überraschen. Musst du verhindern, das du eine Motiv Blindheit entwickelst. Das kannst du nur, wenn du dir auch anschaust, was links, recht, vor und hinter deinem Motiv los ist. 

Um zu schauen, was in deinem Motiv auftaucht. Kannst du einen ganz simplen Trick anwenden, bevor du die Kamera rausnimmst. 

Rahme mit Hilfe deiner Hände, dein Motiv ein. Dafür führe deine Hände auf Horizontebene, mit etwas Abstand vor deine Augen. Dann Spreize deine Daumen im 90° Winkel ab und führe Sie zusammen. So das sich ein Rechteck bildet. Schau jetzt durch dieses Rechteck und Bestimme so deinen Motivausschnitt. Mit dieser kleinen Hilfe, kannst du einen ersten Eindruck von deinem Motivausschnitt bekommen.

Schritt IV: gestalte dein Motiv

Achte auf die Details, wie das Licht, der Fokus Punkt, die Perspektive, achte auf die Dimensionen. Es gibt viele kleine details, die ein Bild ausmachen. 

Asiatisch Stadt im Wald
Quelle Photo by Jingming Pan on Unsplash

Die Stimmung eines Bildes wird meist, ganz Entscheidend vom Licht beeinflusst. Gerade bei der Landschaftsfotografie oder Outdoor Shootings, bist du auf Mutter Natur angewiesen. Du kannst das natürliche Licht nur bedingst Manipulieren. Also musst du die richtige Zeit, für dein Bild wählen. An manchen Tagen, kann es daher sein. Das du nochmal wiederkommen musst, um dein Motiv ins perfekte Licht zu rücken.

Du solltest auch schauen, das dein Bild nicht Flach ausschaut. Nutze Ankerpunkte, um dein Bild mit Dimensionen zu füllen. Das können Berge im Hintergrund sein, oder der Verlauf einer Straße. Wenn du ein Stillleben Fotografierst, dann Platziere die Gegenstände versetzt. Und setzte ganz bewusst den Fokus in deinem Bild.

Bei der Gestaltung des Bildes, wird gern der Goldene Schnitt berücksichtig. Dieser kann dir eine Orientierung beim Seitenverhältnis geben. Der Goldene Schnitt, beschreibt ein Seitenverhältnis von 1:1,618. Bei Porträts wird gern auf das Goldene Dreieck zurück gegriffen, hierbei betragen die Winkel 72°, 72° und 36°. Keine Angst du musst jetzt nicht den Taschenrechner rausholen. Sonder deine Kamera kann dir hier helfen. Die meisten Kameras haben eine Gitternetz Funktion. Dieses Gitternetz kann dir als Orientierung helfen. Wenn du dein Bild, den besonderen Touch geben willst, dann gestallte sie etwas Asymmetrisch. Das bedeutet, lege deinen Fokus nicht genau auf deine Orientierungslinien, sonder leicht daneben. 

Asymmetrie wurde schon von Da Vinci, bei der Mona Lisa eingesetzt. Probiere es also auch für dich mal aus. Du kannst ja zur Sicherheit ein Bild auf der Linie machen und eines daneben.

Schritt V: mache Probe Bilder

Wenn du dein Motiv gefunden hast, dann Probiere ein bisschen rum. Mach ein Paar Probebilder, aus verschiedenen Winkeln. Probebilder, sind nicht dafür da, das sie Perfekt sein sollen. Sondern sie sind dafür da, dir bei deiner Analyse zu halfen. Passt der Winkel, hat mein Bild Tiefe, welches Licht benötige ich usw. 

Die Bilder sind einfach für dich, zur Hilfe gedacht. Um zu entscheiden, wie kannst du dein Motiv am Besten in Szene setzen. Sie dienen als Orientierung, nutze das für dich und zu deinem Vorteil.

Schritt VI: klasse statt Masse

Bild einer Frau
Quelle Photo by shahin khalaji on Unsplash

Nicht jedes Bild ist Perfekt, ausserdem machen wir meist mehrere Bilder. Das bedeutet das wir dann am Rechner sitzen und eine größere Auswahl haben. Behalte nur die Bilder, die du wirklich für gut Empfindest. Das gilt aber nicht nur für das Sortieren am Rechner. Sondern auch für dein Shooting selbst. Es wird Tage geben, an denen du kein einziges Bild machst. Je mehr Erfahrung du hast, umso genauer achtest du auf jedes Detail. Es wird Situationen geben, wo du Entscheidest. Es lohnt sich nicht, ich komme später nochmal wieder. Das kann sich um Stunden, Tage, Wochen oder Monate handeln.

Ich kann dich nur warnen, das Perfekte Bild, deines Motivs kann zur Obsession werden.

Es ist Egal welche Art der Fotografie du betreiben willst, Landschafts-, Food-, Objekt-, Porträt-, Highspeed-, Nacht-  oder Sportfotografie. Es ist wirklich egal, was du mit deiner Kamera festhalten willst. Mit meinen 6 Schritten, wirst du bessere Bilder machen. Nach etwas Zeit, wirst du ausserdem dein ganz eigenen Rezept für gute Bilder Entwickeln.

Übung macht auch hier den Meister!

rock your Day

Chris

>> Beitragsbild von  Max Kleinen on Unsplash

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