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Blog, Vlog, Podcast – Wo bist zu zuhause?

Was ist Was?

Die Frage die sich jeder, der seinen eigenen Kanal Starten möchte stellen muss ist: Was ist mein Element, was macht mir über die Zeit am meisten Spass? Weil nur so, kann man für sich entscheiden welches Medium das geeignetste ist. 

Kurz erklärt: Wer gerne schreibt, für den ist der Blog das richtige. Genießt du es vor der Kamera zu stehen, dann ist ein Vlog dein Element. Bist du davon Überzeugt das deine Stimme, das beste an dir ist, dann ist der Podcast das richtige für dich.

Aber fangen wir erstmal mit den Definitionen der 3 Möglichkeiten an. 

Was ist also ein Blog?

Ein Blog ist eine Website, auf der ein Blogger in schriftlicher Form seine Gedanken mit der Öffentlichkeit teilt. Der Blog ist meist chronologisch abwärts sortiert und der Blogger schreibt zumeist aus der Ich-Perspektive. Je nach Vorliebe, kann der Blogger Kommentare und Diskussionen zulassen, um so in Integration mit seinen Lesern zu treten. 

Die Erfolgsgeschichte des Blogs hat am 13. November 1990 mit der Website von Tim Berners-Lee begonnen und ist heute fast 30 Jahre Später Millionenfach, wenn nicht sogar Milliardenfach kopiert worden. 

Es gibt hier verschiedene Wege, die du gehen kannst. Du kannst auf Twitter einen Mikro Blog führen, mikro deshalb, da du pro Post nur 280 Unicode Zeichen hast. Andere Plattformen wie wordpress.com oder blogger.com helfen dir dabei deine Texte zu veröffentlichen.

Oder du kreierst etwas eigenes. Indem du dir deine eigene Seite baust und so dein ganzes Potential ausschöpfst. 

Was ist ein Vlog?

Ein Vlog ist ein Video Blog, der Vlogger teilt seine Gedanken, also nich schriftlich, sondern mit Hilfe von Videos mit der Öffentlichkeit.

Zu jedem Thema kann mein heute ein passendes Tutorial finden. Aber Vlogger befassen sich nicht nur mit Tutorials. Sie sind in allen Bereichen des Lebens tätig.

Der Vlog kann sowohl auf einer eigenen Website oder auf einer Plattform, wie youtube.com oder vimeo.com unterstützen dich bei der Bereitstellung deiner Inhalte. 

Es kommt ganz darauf an, was für dich besser funktioniert.

Was ist ein Podcast?

Ein Prodcast ist eine Audiodatei. Heute werden die meisten Podcasts, direkt auf dem Smartphone oder online abgespielt. 

Das Konzept stammt von Tristan Louis aus dem Jahre 2000. Dave Winer setze es in modifizierter Form als erster um. Dem Massenpublikum wurden das Medium Podcast, erst bekannt, nachdem es von Apple in seine iTunes Software integriert wurde.

Wo führt dich deinen Leidenschaft hin?

Wer sich dazu entschließt als Produzent von Inhalten im Social Web aufzutreten, der hat die Qual der Wahl. Ich kann nur jedem Empfehlen, nutzt das Medium was euch am besten liegt und hört dabei wirklich nur auf euch selbst. Da du hier nicht von einer einmaligen Sache sprichst, sondern von einem Langzeit Projekt. Für das du regelmäßig Inhalte Produzieren und Ideen entwickeln musst. Das funktioniert am besten, wenn du etwas tust das du liebt, das ist hier nicht anders wie im restlichen Leben!

Wenn du es genießt zu schreiben, dann ist der Blog das ultimative Medium für dich. Du solltest auch nur über einen reinen Vlog nachdenken, wenn du dich auch wirklich wohl vor der Kamera fühlt. Da deine Körpersprache deinen Zuschauern zeigen wird, ob du dich wohlfühlen oder nicht. Es soll ja schließlich in erster Linie Spass machen und wer verkrampft vor der Kamera sitzt. Dem glaubt niemand, das er gerade Spass bei dem hat, was er da macht. 

Andere wiederum haben eine unglaubliche Stimme, die mit einer solchen gesegnet sind, dem kann ich nur den Podcast ans Herz legen. 

Aber auch hier ist das Tolle, das die Welt nicht nur schwarz und weiß ist. Sondern sie ist eine Bunte Welt, daher kann man die einzelnen Formate auch sehr gut miteinander Mischen. Auch hier geht es darum, das ihr euch wohl fühlt. Es sollte sich für euch natürlich anfühlen. So das ihr die für euch passende Mischung findet. Weil mehrere Kanäle bedeuten auch, das ihr mehr Inhalte produzieren müsste. Die dann spezifisch für die einzelnen Formate optimiert werden.

Wenn ihr Beispielsweise einen Blog habe, wo ihr regelmäßig Interviews führt. Könnt ihr diese super in einen Podcast oder Video Übertragen. Es gibt viele Möglichkeiten wie ihr die Unterschiedlichen Medien miteinander verbinden könnt.

Einfach Ausprobieren

Das schöne daran, das wir im Jahre 2020 leben ist. Das egal ob du einen Blog, Vlog oder Podcast startet möchtest, du alles was du brauchst in deiner Hosentasche hast. Mit deinem Smartphone kannst du Texte schreiben, Videos und Audiodateien Aufnehmen und zum Teil sogar die ersten Bearbeitungen vornehmen.

Ich persönlich würde jedem empfehlen, der sich nicht sicher ist, welches Medium das seine ist. Aber trotzdem etwas starten möchte. Probiert es einfach aus! Nutze was du hast und hab Spass dabei, neues zu versuchen und zu lernen!

Du benötigst kein Teures Equipment, um zu testen ob du gern vor der Kamera steht oder um zu erforschen wie deine Stimme auf andere wirkt. Aus meiner Fotografischen Erfahrung heraus weis ist. Das auch das Teuerste Equipment, dir nicht hilft wenn du es nicht nutzen kannst. Und die Bilder werden nicht gut weil du eine 5000 € Kamera besitzt. Es ist immer der Mensch, der den Unterschied macht. Ein guter Fotograf, macht ein großartiges Foto sowohl mit einem Smartphone, als auch mit der Profi DLRS. Daher reicht für den Start, erstmal ein günstiges Basis Equipment. Es ist wichtiger, dass du dich wohlfühlst mit dem was du tust. Als das du hunderte oder tausende Euro ausgegeben hast. 

Das bedeutet wenn du einen Vlog starten willst, kannst du ruhig erstmal mit deinem Smartphone filmen. Du kannst dadurch testen, wie du dich vor der Kamera fühlst und wie deine Inhalte wirken. Ausserdem reicht auch eine Kostenlose Software für die Video Bearbeitung vollkommen aus. Das gleiche gilt auch beim Podcast, schaff dir nicht gleich teures Tonstudio Equipment an, wenn du noch nicht weist, ob dir das Podcasten liegt.

Es gibt günstige Mikros und auch bei der Bearbeitungssofteware, gibt es auf dem Markt Freeware Programme die du nutzen kannst. Wer einen Mac sein eigen nennen kann,  kann hierfür die von Apple zur verfügung gestellten Programme GarageBand und iMovie nutzen. Wenn ihr euer Projekt dann ernsthaft verfolgt und ihr euch wohlfühlen. Dann kommt auch mit der Zeit, das hochwertigere Equipment dazu. Glaub mir jeder einzelne erfolgreich Blogger, Vlogger oder Podcaster da draußen, hat mal klein angefangen. Und nur sehr wenige haben gleich mit Profitools gearbeitet. 

Nutze also zum Ausprobieren einfach erstmal das was du zuhause hast. Vielleicht hast du auch schon das ein oder andere Teil da, weil du es für andere Aktivitäten benutzt. Wer beispielsweise leidenschaftlich gerne Fotografiert, der hat meist eine Kamera und ein Stativ Zuhause, das er auch für Video aufnahmen nutzen kann. Schüler oder Studenten können mal schauen, ob es die Option an der Schule oder Uni gibt, das sie das dort vorhandene Equipment oder die Räumlichkeiten nutzen könnt. 

Wer gern schreibt, der hat es noch am einfachsten. Da hier nur eine Internetverbindung und eine Möglichkeit zum schreiben benötigt wird. Ihr benötigt keine Textverarbeitungssoftware, da man den Text direkt im Netz schreiben kann. Also alles was du brauchst sind dein Smartphone, Tablet oder PC um zu starten.

Wie kann ich mein Material veröffentlichen?

Wenn du dich dann entschieden hast, was du tun möchtest. Und du deine ersten Beitrag Produziert hast, dann willst du ihn natürlich auch veröffentlichen. Schon alleine, weil du einiges an Energie in die ganze Sache investiert hast. Du hast dir ja schließlich viele Gedanken über dein Baby gemacht. Es mit Sicherheit auch schon getauft. Aber wie findet dein Baby, jetzt seinen weg ins Internet?

Als Blogger hast du verschiedene Möglichkeiten, meine Empfehlung ist auch hier geh es langsam an. Du kannst bei Plattformen wie blogger.com oder wordpress.com dir einen kostenlosen Account erstellen. Hier liegt der Unterschied darin, das du bei blogger.com eine blogspot.com Domain erstellst. 

Bei wordpress.com kannst du dir auch einen kostenlose wordpress.com Domain erstellen. Wenn du dich dann aber langfristig für das Bloggen entscheidest. Kannst du hier deinen Account updaten und damit den Zusatz wordpress von deiner Domain streichen lassen. Aber bitte verwechsle nicht wordpress.com mit wordpress.org. (Dazu mehr in einem späteren Post.) Für Starter sind sowohl blogger.com als auch wordpress.com gute Communities, um die ersten Schritte als Blogger zu machen.

Für Vlogger ist die bekannteste Plattform YouTube, hier habt ihr eine riesige Community die euch inspirieren kann. Ausserdem sind auf YouTube die meistern Zuschauer im Netzt unterwegs. Die Zuschauer sind also schon da, ihr müsst sie nur noch von euch Überzeugen.

Auch für Podcaster gibt es Plattformen, auf denen ihr euer Material anbieten könnt. Viele kennen Podcasts vermutlich wirklich von ihrem iPod oder iPhone, da sie hier schon in die iTunes Mediathek integriert sind. Aber es gibt auch unabhängige Plattformen wie podcast.de.

Ihr werdet nicht drum rum kommen euch mit den einzelnen Plattformen und Möglichkeiten zu beschäftigen. Schaut euch um und probiert verschiedenen Plattformen aus. Vielleicht sagt ihr euch aber auch, die Plattformen sind alle nicht so mein ding. Ich möchte was eigenes Aufziehen. Das wird zwar arbeitsintensiver, aber damit habt ihr dann, das was euch wirklich präsentiert. 

das Wort zum Schluss

Das Wichtigste ist, probiert euch selbst aus. Wenn ihr wirklich ein eigenes Format aufbauen wollt, dann tut es so wie ihr es wollt. Ihr müsst immer bedenke, es geht hier um euch und um eure Persönlichkeit. 

Es ist das Format mit dem ihr euch der Welt vorstellt. Daher solltet ihr egal was ihr macht, dafür sorgen das es euch widerspiegelt. Last euch von anderen Erfolgreichen Bloggern, Vloggern oder Podcastern inspirieren und dann packt eure eigenen Note hinzu. Kopiert nicht nur das was andere erschaffen haben! Übung macht auch hier den Meister! Auch die Erfolgreichen von heute, haben einmal klein angefangen. Ihr braucht am Anfang nicht perfekt zu sein. Wenn ihr euren Kanal mit Leidenschaft betreibt, dann werdet ihr mit jedem Post besser! Das ist es was zählt. Und dann kommen auch mit der Zeit die Follower! Also bleibt dran und lasst euch nicht entmutigen!

rock your day

Chris

Mein Motto: Genieße dein Leben, du hast nur eines!

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