Titel wordpress.org vs wordpress.com, in Blau gehalten. Eine Weltkarte im Hintergrund und das Wordpress logo in der Mitte.
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WordPress.com vs WordPress.org

was ist WordPress

WordPress wurde als freie Blog Software entwickelt und ist inzwischen eine der bekanntest Softwarelösungen für Blogger. 

Was als reine Blog Software begonnen hat, ist heute 2020 eine komplette Content-Management-System (CSM) Software die sich stetig Weiterentwickelt. Es so seinen Nutzern erlauft komplexe Web Projekte zu Managen.

 Mit Hilfe der Browsersoftware, ist es möglich seine Beiträge zu erstellen und zu verwalten, inklusive der dazugehörigen Kategorien. Des Weiteren können Kommentare, zu den einzelnen Beiträgen verwaltet werden. Ausserdem ist es über die Kommentarfunktion möglich, mit den eigenen Lesern in Kontakt zu treten.

Die Basis der Anwendung ist ein Kern, der in der hauptsächlich auf der Schriftsprache PHP passiert und eine Datenbankanbindung an MySQL oder MariaDB benötigt. Mit Hilfe von Plugins und Widgets, kann dein Theme um weitere Funktionen erweitert werden. 

kleines WordPress Lexikon
  • Archiv:  Es handelt sich hierbei, um eine Sammlung der Veröffentlichten Artikel des Blogs.
  • Backend: Es handelt sich hierbei um der administrative Bereich des Blogs oder der Website. Besucher haben keinen Zugang zum Backend.
  • Backlinks: Links die von einer Website, zu einer anderen verweisen.
  • CMS: Steht für „Content Management System“ – dabei handelt es sich um eine Software, die dabei helfen soll. Das Managen eines Blogs oder einer Website zu erleichtern. Bei WordPress handelt sich um eine spezielle form des CMS.
  • Dashboard: Der administrativen Bereich von WordPress wird über das Dashboard gesteuert.
  • Entwurf: Hierbei handelt es sich um einen erfassten aber noch nicht auf dem Blog oder der Website veröffentlichten Beitrag. Dieser ist nur im Dashboard von WordPress schon verfügbar.
  • Frontend: Der Bereich einer Website oder eines Blogs, der allen Besucher zur verfügung steht.
  • Gravatar: Ein globaler Avatar, den sich Nutzer anlegen können.
  • Kategorien: Eine Sammlung von Beiträgen auf deinem Blog, die in einzelnen Schlagworten zusammengefasst sind.
  • Kommentare: Ein Weg, um mit den Lesern eines Blogs zu Kommunizieren.
  • Plugin: Ein Programm, das einer WordPress Seite hinzugefügt werden kann. Dieses erweitert die Seite um weitere Funktionalitäten.
  • Post: Ein Beitrag eines Blogs.
  • Responsive Design: Ist ein Variante des Webdesigns, das es zulässt. Das auf allen Geräten, eine für das Gerät angepasste Oberfläche dargestellt wird.
  • Schlüsselworte: Worte die Nutzer in eine Suchmaske eingeben können, um dann zu relevanten Seiten und Beiträgen, geleitet zu werden.
  • SEO: Steht für „Search Engine Optimisation“ – dient dazu die Sichtbarkeit einer Webseite in Suchmaschinen wie Google.de oder Startpage.com zu erhöhen.
  • Startseite: Ist die Seite, auf dem ein Nutzer zuerst landet.
  • Tag: Tag’s werden dazu genutzt um Post zu Gruppieren. Es erleichtert die Suche innerhalb der Seite, wenn jeder Post mit Tag’s versehen ist.
  • Theme: Das Frontend design, wird in WordPress Theme genannt. 
  • Widget: Widget ist eine Komponente, die dich dabei unterstützen, bei WordPress deine Seitenleiste oder Fußzeile mit Inhalten zu füllen. 
Was ist WordPress.com?

WordPress.com ist eine Plattform, die das Hosten von Websites mit dem CSM WordPress ermöglicht. Die Anbieter ermöglichen es so, Bloggern sich auf den Inhalt ihrer Seiten zu konzentrieren. Während sie für den Rest sorgen. Als Nutzer muss man sich keine Gedanken über Updates, Backups oder Security machen. Dies Übernehmen die Betreiber der Plattform. 

Die Plattform ermöglicht es so, Blog Neulingen ihren eigenen Blog versuchsweise aufzubauen. Sie können so testen ob das Bloggen überhaupt etwas für sie ist. Über ein vielfältiges Account Konzept, kann jeder User, das für ihn passende Angebot auswählen. Es werden vielfältige Themes und Plugins zur Verfügung gestellt, aus denen die User auswählen können. 

Es können aber nicht alle Themes und Plugins verwendet werden. Je nachdem welche Account Variante du gewählt hast. Ist auch die Nutzung von Funktionen beschränkt. 

Bei allen Account Varianten, gibt es aktuell die Einschränkung das du keine Eigen- oder Fremdentwicklungen, von andern Plattformen nutzen kannst. Hierfür musst du deine Website selbst Hosten.

Was ist WordPress.org?

WordPress.org ist der Ort, an dem du die Software fürs selber Hosten downloaden kannst. Die Macher von WordPress liefern dir hier die Software und viele interessante Informationen. Der Rest liegt dann in deinen Händen.

Auf der Seite finden auch Entwickler, die für die Theme Entwicklung relevanten Informationen.

Aber die Seite ist nicht, nur für Entwickler interessant. Hier finden alle die sich mit WordPress beschäftigen wollen ihre Informationen.

Ihr habt hier den Zugang zur Community und auch die Terminbekanntgaben für Meetups. Also alles was ihr über WordPress wissen wollt und müsst findet ihr auf dieser Seite.

Wo könnt ihr WordPress Hosten?

Wer sich für die Option Software und ein eigenes Hosting entscheidet, der steht vor der Frage: „Wo und wie kann ich das tun?“. Wer sehr viel Erfahrung hat, der kann sich einen Server unter den eigenen Schreibtisch stellen und die Software auf diesem betreiben. 

Aber das musst du nicht, Anbieter wie Febas oder InterServer bieten spezielle WordPress Pakete bzw. ihr könnt euch bei diesen Serverplatz kaufen. Auf dem ihr dann eure Installation betreiben könnt. Schaut euch einfach mal um, ob euer präferierte Hoster. Bei dem ihr eure Domain bestellen wollt, nicht auch das passende Angebot für euch hat. Schaut hier einfach mal rum und vergleicht die Angebote verschiedener Anbieter. Ich bin sicher, das ihr so das passende für euch findet.

Für wen ist was geeignet?

Wer beim Spiel WordPress.org vs WordPress.com gewinnt, hängt ganz von deinen Wünschen und Bedürfnissen ab. Wenn du erstmal testen möchtest, ob das Bloggen was für dich ist. Dann solltest du es mal bei WordPress.com, mit einem kostenlosen Account probieren. Klar du hast dann bei deiner Domain den Zusatz „wordpress“ und es ist ggf. so, das WordPress.com Werbung auf deinem Blog schaltet. 

Aber du hast keinerlei Ausgaben und wenn dir das Bloggen gefällt. Dir die Plattform zusagt, dann kannst du ein Update vornehmen und schon verschwindet der Zusatz und die Werbung. Und du kannst selbst anfangen mit deinem Blog Geld zu verdienen. Für Erfahrene Blogger ist WordPress.com dann etwas, wenn sie kein eigenes Theme Programmieren wollen und mit einem Theme aus der WordPress Bibliothek Arbeiten möchten. Klar das Theme kann auch geringfügig angepasst werden. Aber die Optionen sind beschränkt. Auch Themes von fremd Anbietern können nicht Installiert werden. Dafür kümmern sich die Anbieter, aber auch um dinge wie updates und security.

Für alle Blogger, die sich auch mit der Theme Entwicklung beschäftigen möchten. Für die ist WordPress.org die richtige Anlaufstelle. Auch wenn ihr euch von einem Entwickler ein Individuelles Theme erstellen lassen wollte oder es von Anbietern wie Elmastudio oder Themeforest kaufen wollte. Dann seit ihr mit dem eigenen Serverplatz und WordPress.org richtig beraten.

Also, wer bei euch Gewinnt, das müsst ihr selbst entscheiden. Ich persönlich habe meine ersten Erfahrungen mit WordPress auf WordPress.com gemacht. Dort konnte ich gut experimentieren und hatte eine Communitiy, die mich bei meinen ersten Schritten unterstützt hat. Inzwischen bin ich aber zu WordPress.org übergegangen. Da ich die Theme Entwicklung spannend finde und das einfach mehr Möglichkeiten habe. 

Das gute an WordPress ist auch, das das eine das andere nicht ausschließt. Ihr könnt heute eure ersten Schritte auf WordPress.com machen und später immer noch Wechsel!

Fazit

WordPress bietet dir die Möglichkeit, deine Website oder deinen Blog leichter zu Managen. Die Software nimmt dir vieles ab, auch ohne das du sie auf dem eigenen Rechner installieren musst. So kannst du jederzeit, von Unterwegs auf das Dashboard zugreifen und an deiner Seite arbeiten. 

WordPress Starter Guide

Schritt 1: 

  • Entscheide welche Lösung deine ist. Ist es WordPress.com oder WordPress.org. Dem entsprechend musst du dir deine Accounts anlegen.
  • Egal für was du dich entscheidest, wähle einen soliden Usernamen und ein Sicheres Passwort. Dieses Passwort sollte Zahlen, Buchstaben – klein und groß – und Sonderzeichen enthalten. Umso länger und kryptischer, umso besser! Ausserdem solltest du es regelmäßig ändern!
  • Mehr braucht es nicht um mit WordPress zu starten 🥳

Schritt 2:

Habe Spass mit WordPress und viel Erfolg mit deinem Projekt!!!

rock your day

Chris

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