Steg am See in schwarz weiß
Fotografie

Schwarz Weiß ein Klassiker immer wieder neu Interpretiert

Mit der Schwarz Weiß Fotografie, begibt man sich gleichzeitig auf eine Zeitreise in die Geschichte der  Fotografie. Die ersten Bilder, die je Fotografiert wurden. Waren in Schwarz Weiß, die Farbfotografie wurde erst von Kodak im Jahr 1936 auf den Markt gebracht. Die Entwicklung „modere Fotografie“ hat im 19 Jahrhundert begonnen, das bedeutet, über 100 Jahre grab es nur schwarz weiß Aufnahmen. Ab 1900 wurde dank Kodak und seiner „Brownie“ Kamera für 1$, das Fotografieren für Jedermann möglich. Und die Faszination Fotografie, begann ihren Siegeszug. Ab da wurden Alltagssituation, so dokumentiert, wie es der Bürger erlebte.

schwarz weiß vs. bunt

Egal ob du in schwarz weiß oder in bunt Fotografiert, du wirst großartiges Erschaffen. Aber während du in Farbe ehr das Leben, für die Ewigkeit erfasst. So hältst du in schwarz weiß, einen einzigartigen Moment fest. 

Motherboard eines Computers in schwarz weiß Fotografiert
Quelle: Photo by Jorge Salvador on Unsplash

Eine Aufnahme in Farbe, kann ihre ganze Ausdruckskraft, durch die Farbe verlieren. Da sie Ablenkt und die Details so verwischt werden. Das Auge hat zu viel, zu betrachten. So kann es sich nicht, auf das Detail konzentrieren. 

In schwarz weis hingegen, werden viele Details erst sichtbar. Da die Augen sich viel leichter, auf die Details konzentrieren können. Die Textur, Form, Komposition und Beleuchtung spielen in der schwarz weiß Fotografie eine größere Rolle. Da sie nicht, durch Farben überdeckt werden. 

Ein Beispiel dafür, wie Unterschiedlich Bilder wirken können, ist ein trüber Tag. Auf einem Farbbild, bleibt ein trüber Tag, ein trüber Tag. Auf einer schwarz weiß Aufnahme hingegen, kann man die dramatische Stimmung einfangen. Da Wolkenstrukturen und das Licht am Himmel sichtbar werden. Keine Farbaufnahme kann dies je wiedergeben. 

RAW
Rose mit Wassertropen in schwarz weiß Aufgenommen
Quelle: Photo by Cristiane Teston on Unsplash

Egal was du Fotografieren willst und egal in welcher Form. Du solltest immer im RAW Format Aufnehmen. In diesem Format, werden die meisten Bild Informationen gespeichert. Es stehe einem also, bei der späteren Bearbeitung, der maximal Umfang an Informationen zur Verfügung.

Wer aber auf sein direktes JPEG nicht verzichten will. Der sollte zumindest in beiden Formaten Fotografieren. So hast du ein JPEG für gleich, aber die RAW informationen für später noch gesichert. Gerade für Neulinge, in der Fotografie, die noch nicht soviel an ihren Bilder Bearbeiten. Sei gesagt, manchmal kommt einem später eine Idee. Was man mit einem bestimmten Bild machen will. Dann ist es einfach gut, die RAW Daten zu haben. 

Ich weis, sie nehmen mehr Speicherplatz auf der Karte ein. Aber glaub mir es lohnt sich. Ich habe es noch nie bereut, die RAW Daten eines Bildes zu habe. Aber ich habe es, schon oft bereut, in den Anfangszeiten nur das JPEG Format genutzt zu haben. Obwohl meine Kamera, auch RAW konnte.

sehe die Welt in schwarz weiß

Auch wenn es sich falsch anfühlt. Heute entstehen, die meisten schwarz weiß Aufnahmen, erst am Rechner. Die Aufnahmen selbst, werden im RAW Format in Farbe geschossen. So hast du später, bei der Entwicklung, alle Möglichkeiten.

Das bedeutet aber, das Fotografen, die ihre Fotos in schwarz weiß entwickeln. Ihre Denkweise anpassen, um so schon vor Ort, den Fokus richtig zu setzen. In schwarz weiß, sind die Komponenten, die Texturen, der Kontrast, die Konturen, die Formen und deren Beleuchtung Ausschlaggebend. 

Baum Gerippe in der Afrikanischen Savanne
Quelle: Photo by Hennie Stander on Unsplash

Bei den Farben, spielen nur die Graustufen eine Rolle. So müsst ihr darauf achten, das genügend Kontraste vorhanden sind. Szenen die in Farbe Ausdrucksstark sind, können in schwarz weiß nix sagend sein. Allein weil die Farben, sich in den Graustufen zu ähnlich sind. 

Wer in der Natur unterwegs ist, der Achtet darauf. Das er nicht in der Mittagssonne Fotografiert, da das Licht dann alles ehr Flach erscheinen lässt. Wo hingegen am Morgen oder Abend, das Licht dramatische Schattenspiele spielt. Konturen und Strukturen, werden wichtiger. Ein geübter schwarz weiß Fotograf, weis auf was es zu Achten gibt. Aber keine Angst wenn du, neu im Thema bist. Wie so häufig Übung macht den Meister.

Ausserdem können dir, Moderne DLRS oder Systemkameras das Leben etwas erleichtern. Indem du hier den Bildstil Monochrom einstellst und im RAW Format fotografierst. So hast du die Daten in Farbe, die Aufnahme selbst, wird dir auf dem Display, in schwarz weiß angezeigt. So kannst du das Bild, gleich vor Ort besser beurteilen. 

Teste allerdings, ob deine Kamera genauso arbeitet. Das kann von Typ zu Typ unterschiedlich sein. Wenn du im JPEG Format Fotografierst, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit. Das Bild auch nur in schwarz weiß geschossen. Die Farbdaten werden also nicht gespeichert!

das Licht, dein bester Freund

Für dein Shooting, benötigst du gerade bei schwarz weiß Aufnahmen, das richtige Licht. Da hier die Strukturen, Formen und Konturen die wichtigsten Elemente sind. Kannst du mit Hilfe des Lichtes, diese richtig in Szene setzen.

Empire State Building in High-Key Technik Fotografiert
Quelle: Photo by Osman Rana on Unsplash

Egal ob draußen oder drinnen, du solltest auf die richtige Beleuchtung achten. Das Licht kann eine Szene dramatisch oder auch weich wirken lassen.

Wer in die extreme hier gehen will, der sollte sich mal mit den Techniken High-Key oder Low-Key beschäftigen. Dabei werden bei der High-Key Methode Schatten Eliminiert und bei der Low-Key Methode meist nur eine Lichtquelle eingesetzt.

Auch ein HDR Bild, kann eine sehr spannende Variante bieten. Die Unterschiedliche Belichtung der Einzelbilder, bringt verschiedene Details zum Vorschein. In dem zusammen geführten Endbild, wird also ein erweitertes Spektrum Abgebildet.

Lass deine Fantasie einfach etwas Spielen und probiere dich aus. Vielleicht entdeckst du ja auch deine Liebe zu Blitzgeräten. Diese können dir, beim gezielten setzen von Licht Effekten helfen.

Studio oder Outdoor

In der Fotografie kann man viele Wege gehen, so auch in der schwarz weiß Fotografie. Viele fragen sich, was ist besser. Im Studio under Kontrollierten Bedingungen oder Outdoor Aufnahmen, bei denen man nur bedingt das Setting kontrollieren kann.

Ich denke beides ist super und ich Nutze auch beides Selber. 

Rennrad in Low-Key Technik schwarz weiß Fotografiert
Quelle: Photo by Josh Nuttall on Unsplash

Der größte Vorteil der Fotografie im Studio ist, ich kann alles Kontrollieren und kann mein Foto, an dem Tag schießen. An dem ich es geplant habe. Dadurch das ich nicht vom Wetter und den Lichtbedingung Abhängig bin. Kann ich mein Set Aufbauen und dann mit dem Künstlichen Element Licht spielen. Der größte Nachteil, ist die Einschränkung bei den Motiven. Je nachdem wieviel Platz du hast, musst du dich  ggf. Einschränken. Und Motive aus der Natur, kann man auch nur im kleinen Maßstab abbilden. Aber gerade bei Porträts ist es, die Sichere Variante.

Der größte Vorteil der Outdoor Fotografie ist es. Die Unendlichen Möglichkeiten der Motivwahl. Der größte Nachteil aus meiner Sicht. Für das Perfekte Bild, muss ich Geduld haben. Bis auch das Wetter und somit das Licht für mein Bild perfekt sind. Das bedeutet ggf. das ich ein Motiv immer wieder Aufsuchen muss, um mein Bild zu schießen. 

Fazit

Die schwarz weiß Fotografie ist ein Portal, in die Vergangenheit der Fotografie. Aber sie ist definitiv keine Verstaubte Form. Wer sich mit dem Thema, beschäftigt und seine Bilder in schwarz weiß Entwickelt. Der wird erstaunliches Feststellen, erst in schwarz weiß, werden bestimmte Details sichtbar.

Nur in schwarz weiß ist es möglich, bestimmte Atmosphären überhaupt für die Zukunft festzuhalten. 

Ich kann jedem nur Empfehlen, Fotografiert im RAW Format! Und bei der Entwicklung eurer Bilder, schaue einfach mal was passiert, wenn du die Farbe Eliminierst. Ich bin davon überzeugt, das du deine Bilder im ganz neuen Licht siehst.

passendes Equipment

carpe diem

Chris

>> Beitragsbild: Photo by Rowan Heuvel on Unsplash

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